DIE POLITISCHE SEITE

Oktober/November 2008

 

Auswege aus der Finanzkrise?!

von Ortwin Schweitzer und Michael Schiffmann

(Die Beiträge von Michael Schiffmann sind durch die andere Schriftart und Texteinrückung kenntlich gemacht)

 

 

 

In Erdbebengebieten weiß man, dass man mit Erdstößen rechnen muss. Eine ganze Wissenschaft versucht sogar, das Auftreten der Beben vorauszuberechnen. Ein Versuch – aber dann ist das Beben doch plötzlich da.

So ähnlich war es mit der Finanzkrise. Seit 2-3 Jahrzehnten hatte sich der amerikanische Finanzmarkt einer neuen Strategie geöffnet: Gewinnmaximierung durch schnelle Renditen von Aktien. Ungeheure Geldströme flossen, das meiste davon fiktives Kapital, Spekulationspapiere. Experten wussten, dass dies alles eines Tages zusammenbrechen würde. Aber wann? Schon 2007 kündigte sich das Beben an. Einzelne Banken mussten „gerettet“ werden. Aber dann war das Beben da. Zunächst in den USA. „weit weg“ und „wir sind ganz anders und gut aufgestellt“, beruhigten die Finanzminister das Volk. Aber plötzlich war die Erschütterung der Börse weltweit da: von Tokyo über Russland bis London. Die Kurse renommierter Namen stürzten ab und die Börsen verloren in unvorstellbarem Ausmaß, Tag für Tag. Genscher sprach von „tektonischen Verschiebungen globalen Ausmaßes“ und Steinmeier sieht, wie „die derzeitige Krise die politischen und wirtschaftlichen Gewichte in der Welt verändert“.

Was war geschehen?

 

 

 

Die Immobilienblase

 

Seit Jahren haben Ökonomen rund um den Globus vor dem Platzen der Immobilienblase in den USA gewarnt. Trotzdem haben die beteiligten Banken und Makler ihre Gewinne vorangetrieben bis es nicht mehr ging. Ich habe bereits in einem vorangegangenen Artikel einiges zu den Geschäftsgebaren amerikanischer Hypothekenbanken geschrieben und dass viele Kreditnehmer zu variablen Zinsvereinbarungen 100%-Finanzierungen erlangt haben, die sie dann bei größeren Zinserhöhungen recht schnell zur Zahlungsunfähigkeit gebracht haben. Diese Gefahren waren der Regierung bewusst, aber im Gegensatz zur sozialen Marktpolitik (die ein kostspieliges Sicherheitsnetz aufrechterhält) dominiert in den USA der Glaube an das kapitalistische System, das sich selbst korrigiert.

Sehr vieles von den Wachstumsraten Amerikas der letzten Jahre basiert auf dem Vorhandensein der Immobilienblase. Durch die Grundhaltung, über die eigenen Verhältnisse zu leben und das dann über Schulden zu finanzieren, lässt sich der inländische Konsum natürlich hochhalten, welches den Konzernen gute Gewinne verschafft und auch Arbeitsplätze sichert. Der Staat bekommt Steuern von den Konzernen und den Arbeitnehmern und die Menschen fühlen sich zufrieden. Die anwachsenden Schulden der privaten Haushalte wurden dann aber auf die Haushypotheken transferiert und beeinflussten den Häusermarkt. Die Preise für die Häuser stiegen, denn sie mussten nicht nur für den wahren Wert aufkommen, sondern auch noch für die Schulden der privaten Haushalte. Wenn man sein Haus also für einen hohen Preis verkaufen kann, kommt man in die Lage, sich wieder ein anderes teures Haus zu leisten. Die Finanzierung geschah – wie schon gesagt – sehr häufig ohne Eigenkapital d.h. zu 100% durch Bankdarlehen mit variablen Zinsensätzen d.h. wenn die Zinsen am Markt steigen, nimmt die monatliche Belastung auch während der Laufzeit zu. Wenn nun die ursprüngliche Belastung schon an der Grenze des Möglichen liegt, kommt es schnell zu massiven Privatinsolvenzen, sobald die Zinsen stärker steigen und schließlich platzte die ganze Blase. Die Regierung wollte hier nichts ändern, weil dies Wählerstimmen kosten würde, außerdem die nationalen Konzerne und Banken daran gut verdienen, die großen politischen Einfluss haben und man unbedingt eine Weltmacht bleiben wollte, obwohl die wirtschaftliche Grundlage bereits marode war. Als dann durch zu viele Kreditausfälle die größten Immobilienbanken zahlungsunfähig wurden, musste der Staat eingreifen und die Banken stützen, denn ohne das 700 Mrd. Dollarpaket wäre der Schaden für die amerikanische Wirtschaft unabsehbar gewesen. Da das Finanzgeschäft heute keine nationalen Grenzen mehr kennt und weltweit verzahnt ist, erfolgen zurzeit rund um die Welt Wellen von Zusammenbrüchen von Finanzhäusern.

Die meisten Amerikaner haben Geld in private Rentenversicherungen eingezahlt. Diese legen das Geld langfristig in Wertpapieren an, aber durch die Finanzkrise ist der Wert dieser Anlage inzwischen so weit gefallen, dass viele Millionen von Menschen bis zu 10 Jahre länger arbeiten müssen, um eine angemessene Rente zu bekommen. So werden Menschen von dieser Krise betroffen, die eigentlich überhaupt nichts damit zu tun haben und auch nicht fahrlässig gehandelt haben.

Die Banken handeln untereinander mit Krediten und Wertpapieren und so kommt es nun weltweit zu massiven Kreditausfällen in Milliardenhöhe. Manche Banken verkraften dies zunächst, andere sind schon an ihre Grenzen gekommen. Da die Banken zum Teil von Regierungen gestützt werden oder diesen gehören, kann es leicht sogar zu nationalen Krisen kommen (Island). Deshalb sind Regierungen auf der ganzen Welt dabei, die Banken mit Bürgschaften zu stützen, um sich selbst und ihre nationalen Volkswirtschaften vor einem Zusammenbruch zu schützen.

 

 

Zusammenfasst kann man feststellen: Die Immobilienblase ist entstanden und endlich geplatzt

•  weil Kredite für Eigentumswohnungen/Häuser mit bis zu 100-prozentiger Hypothekenbelastung vergeben wurden. Dazuhin wurde die bei uns gesetzlich vorgeschriebene Prüfung der Kreditwürdigkeit des Kunden glatt ignoriert – nur um den Abschluss hinzubekommen und die Provision zu kassieren.

•  Der 2. Kardinalfehler bestand darin, dass diese Kredite, vor allem die nachrangigen Hypothekendarlehen verbrieft und verkauft wurden. Mit diesem Verkauf wurde die ursprüngliche Vertrauensbeziehung zwischen Bank und Kunde verspielt. „Kredit“ hat aber was mit „credere“ (lat.) „vertrauen“ zu tun. Das ging verloren.

•  Und als die Blase platzte, ging auch das Vertrauen von Bank zu Bank verloren: keine lieh der anderen mehr Geld. Der Kapitalfluss wurde unterbrochen. Hier versuchen die staatlichen Hilfsangebote anzusetzen, um den Kapitalfluss wieder in Gang zu bringen.

Hier wurde ein Tabu gebrochen, das Credo der Jahrhunderte alten Bankgeschichte, dass sich nämlich die Bank auf die Kunden und die Kunden sich auf die Bank total verlassen können. Dieses Vertrauen muss jetzt ganz neu aufgebaut werden.

 

 

Die Welt der Finanzen als ein eigenes weltweites Imperium

 

Zwar war die Entwicklung in den USA der Auslöser für die Krise der weltweiten Finanzmärkte, aber das Problem liegt tiefer. Die letzen 100 Jahre der Industrialisierung und des Wachstums sind durch einen wachsenden Finanzbedarf gekennzeichnet. Als einfacher Handwerker (Manufaktur) braucht es Finanzen, um z.B. Werkzeuge zu kaufen. Dies bleibt aber in einem sehr überschaubaren Rahmen. Um aber heute eine industrielle Fertigungsanlage zu kaufen, die für 100-200 Mitarbeiter Arbeit und Versorgung geben kann, sind in den meisten Branchen schon Investitionen im zweistelligen Millionenbereich nötig. Dieses Geld muss durch private Quellen oder eben durch Banken aufgebracht werden. Hier liegt der Anfang des Weltfinanzsystems, welches in der Kooperation von Industrie und Banken besteht. Stell dir vor, hunderttausende solcher Betriebe existieren weltweit und brauchen laufend Finanzmittel, die gegen Zinsen gerne verliehen werden. Aus einer helfenden Institution wird so aber immer mehr eine beherrschende, eine heute weltweit operierende Macht, die zum Teil mehr Geld verwaltet als viele kleine Nationen haben. Diese beeinflusst unsere Welt aus dem Hintergrund. Aus der Idee der Unterstützung wurde ein System der Bereicherung und Ausbeutung, das eine starke Eigendynamik besitzt.

 

 

Zwei Beispiele von Praktiken an der Börse:

„Derivate“ sind Bankprodukte, die auf eine bestimmte Tendenz im Markt spekulieren (wetten). Für Privatanleger nennt man sie „Optionsscheine“.

Ausgehend von dem Basiswert einer Aktie, eines Rohstoffes oder eines Kreditpakets (Verbriefung) bekommt man das Recht, diese Dinge zu einem bestimmten Kurs zu erwerben. Man wettet, ob steigende oder fallende Kurse, Rohstoff- oder andere Preise eintreten und beeinflusst dies sogar mit verschiedenen Hebeln (Verstärkungsfaktoren z.B.: wenn der Ölpreis steigt, bekomme ich eine mehrfache Steigerungsrate), um dann daraus u.U. einen riesigen Gewinn zu erzielen. Es sind aber nicht nur die Erdölproduzenten, sondern auch das endlose Heer von Spekulanten, die für die horrenden Benzinpreise verantwortlich waren. Alles, was man zum Spekulieren braucht, ist eine riesige Summe Geld, denn die Gewinne sind oft nur im Promille- oder einstelligen Prozentbereich. Im Jahr 2007 belief sich der Wert aller Spekulationspapiere auf 600 Billionen US Dollar. Das entspricht dem zehnfachen Wert aller Waren und Dienstleistungen, die in einem Jahr auf dem gesamten Planeten von allen Nationen produziert wurden (Quelle: Bank für den internationalen Zahlungsausgleich).

Dann gibt es die sogenannte Praxis der „Leerverkäufe“ . Hierbei leihen sich Banken oder Hedgefonds eine große Menge von Aktien (im 2-3-stelligen Millionenbereich oder mehr) von anderen Banken und verkaufen diese auf einen Schlag, dadurch fallen die Kurse und sie kaufen dann diese für einen geringeren Preis zurück. Dann geben sie die ausgeliehenen Aktien zurück und behalten die Differenz. Was mit den abgerutschten Aktienwerten der Privatleute, Aktienfonds oder Rentenanlagen passiert, spielt für sie keine Rolle.

Die Zahl der weltweit am Finanzmarkt operierenden Firmen und Konzerne ist nicht mehr abschätzbar. Trotz des harten Konkurrenzkampfs, in dem nur das Gesetz des Stärkeren gilt, tauchen immer wieder neue Mitspieler auf.

Es begann einmal alles damit, dass jemand mit seiner Hände Arbeit etwas produzierte, was andere brauchten. Und durch den Verkauf bestritt man dann seinen Lebensunterhalt. Heute scheint es genug, an einem Computer irgendwo auf der Welt zu sitzen und mit dem Geld anderer riesige Gewinne zu erzocken.

Es ist menschlich sicher schwer zu sagen, wo genau Recht endet und Unrecht beginnt, aber wir müssen uns damit auseinander setzen.

 

 

Hier bricht natürlich die berechtigte Frage auf, warum denn der Staat mit dem Geld der Steuerzahler die Verluste der Banken ausgleichen soll, wo zuvor die Gewinne aber der Bank privat zuflossen, aus denen sich die Vorstände mit Millionengehältern bedienten? Warum macht der Staat die Manager nicht privatrechtlich haftbar, wenn sie eine Bank durch Fehlspekulationen in den Ruin geführt haben?

 

Um dies zu verstehen, muss man wissen

•  Die Rekapitalisierung der insolventen Banken durch den Staat mit Steuermitteln geschieht um der Steuerzahler willen, weil ein allgemeiner Bankenzusammenbruch wie 1929 die Bürger weit mehr schädigen und um all ihre Ersparnisse bringen würde. Die „Rettung“ geschieht also im Interesse der Geldgeber, der Bürgerinnen und Bürger.

•  Die Gelder werden nicht geschenkt, sondern gelten als Überbrückungsdarlehen, die zurück zu zahlen sind.

•  Aus diesem Grund hat der deutsche Staat seine Darlehen mit bestimmten Bedingungen verknüpft:
- die Gehälter der Vorstände dieser Geldinstitute dürfen 500 000,-EUR/Mon nicht übersteigen;
- es dürfen keine Leerverkäufe mehr getätigt werden;
- es werden auf zwei Jahre hinaus keine Dividenden an die Aktionäre mehr ausgezahlt, sondern die Gewinne fließen dem Darlehensgeber zu.
Wegen dieser Auflagen scheuen sich die Geldhäuser, staatliche Kredite in Anspruch zu nehmen. In anderen europäischen Ländern sind betroffene Banken gleich verstaatlicht worden.

•  Die Aktionäre sitzen den Managern im Genick: sie wollen Dividenden sehen. Ein erfolgloser Manager in diesem Sinn ist seinen Posten bald los. Also versucht jeder Manager das schnelle Geld, zumal er dann zu seinem hohen Gehalt noch Bonuszahlungen bekommt, selbst wenn die Gewinne, die er „erwirtschaftet“ hat amerikanische oder andere Phantasieprodukte sind. Es ist offensichtlich, dass der Finanzmarkt an dieser Stelle neue Regeln braucht, was die Höhe der Boni als auch die Qualifizierung der Leistung anbelangt.

•  Es braucht keine neuen Gesetze: die Manager haften schon jetzt persönlich, wenn ihnen schuldhaftes Verhalten nachweisbar ist. Aber eben da liegt der Hund begraben. Diese Schuld ist als persönliches Versagen in der Regel deshalb nicht nachweisbar, weil sich jeder Manager bei jedem größeren Risiko per Unterschriften von oberen oder anderen abzusichern weiß.

 

 

 

Die Rolle der Industrie

 

Die lebenswichtigen Partner der Banken sind die Großkonzerne, deren Aktien gehandelt werden. Wie sind diese entstanden? Im 19. Jahrhundert sind viele mittelständische Betriebe gegründet worden, diese bilden das wirtschaftliche Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Fast alle wurden als Familienunternehmen gegründet und geführt. Auch wenn sich dies heute verändert hat, besteht bei vielen noch heute eine sehr hohe Identifizierung der Geschäftsleitung mit der Firmengeschichte, den Werten der Firma und mit den Mitarbeitern. Dadurch fühlt man sich persönlich verantwortlich und ist näher an der Basis der Firma. Neben den normalen Zielen wie Gewinnerzielung, gibt es für solche Betriebe noch das Empfinden für eine regionale Verantwortung, sowie für die Mitarbeiter und ihre Familien. Das Ansehen einer Firma ist für die Geschäftsleitung im Feedback ihrer Region zu spüren. Ein wesentliches Prinzip für solche Firmen ist das des „Stakeholdervalue“, d.h. es werden neben dem allgemeinen Gewinnstreben auch die Ansprüche der Region (Erhaltung von Arbeitsplätzen, Umwelterhaltung, Ruf usw.) und die Zufriedenheit der Arbeitnehmer als Wert berücksichtigt.

Einige dieser einst mittelständischen Betriebe (Definition heute: 10-499 Mitarbeiter und bis 50 Mio. Jahresumsatz) wuchsen aber weiter, bis sie Konzerngröße erreichten.

In den Großkonzernen gibt es solch regionale Beziehungen nicht mehr. Die Konzernleitung ist für Standorte an verschiedenen Orten, ja, sogar in vielen Nationen verantwortlich. Es besteht so keine persönliche Verbindung mehr zu irgendeinem Standort. In technokratischem Stil werden Abteilung oder Konzernbereiche geführt, Standorte geschlossen oder verlegt, Tausende von Mitarbeitern entlassen und vorgegebene Ziele angestrebt. Entscheidungen werden fast ausschließlich nach dem „Shareholdervalue-Prinzip“ getroffen. Darunter versteht man: Was verbessert den Wert unserer Aktien, wie stuft die Bank uns ein (Rating Basel II), bieten wir für Investoren eine hohe Rendite usw.? Daraus wird die Unternehmensstrategie festgelegt und verfolgt, egal was es andere kostet. Nach dem Maß der Verbesserung dieser Werte werden die Manager und der Vorstand bezahlt. Da es um die Steigerung von Millionen- und Milliardengewinnen geht, ist es nicht verwunderlich, dass die Gehälter der Topmanager ins Unermessliche steigen. Durch die guten Gewinne der Konzerne verdienen entsprechend die Banken Millionen mit, denn sie versorgen diese ja mit frischem Kapital, um die Wachstumsraten weiter steigern zu können. So bedingen sich diese beiden Welten und sind nicht von einander zu trennen. Ungerechtigkeit auf der einen Seite wird Ungerechtigkeit auf der anderen Seite hervorbringen.

 

 

 

HINTERGRÜNDE

 

Die Schere

 

Die beunruhigende Beobachtung der wirtschaftlichen Entwicklung der letzten Jahre ist, dass die „Schere“ zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander geht d.h. dass der Reichtum der Reichen durch das monetäre System stetig anwächst, da sie Kapital haben, das durch die Börse immer mehr wird, während die Masse der Armen – abzulesen besonders an der Kinderarmut – ebenso stetig zunimmt. Der sogenannte „Mittelstand“ dazwischen, sofern er Kapital hat, versucht sich in der Kapitalvermehrung, sofern er aber kein Kapital hat, kann er durch plötzlichen Arbeitsplatzverlust sehr schnell in die Ebene der Sozialhilfeempfänger abgleiten.

Die „soziale Marktwirtschaft“, die seit Ludwig Erhard die Wirtschaftsentwicklung im Nachkriegs-Deutschland Jahrzehnte lang geprägt hat, in der Gewinnstreben und soziale Verantwortung für die Mitarbeiter einander die Waage hielten, ist schrittweise mehr und mehr ersetzt worden durch eine rein „monetäre Marktwirtschaft“, in der das Gewinnstreben absolute Priorität bekam. Früher hieß es, wenn es der Wirtschaft gut geht, nimmt die Zahl der Beschäftigten zu; heute heißt es: wenn es einem Betrieb gut geht, geht es ihm gut, weil er Mitarbeiter entlassen hat. (Beispiel Deutsche Bank: Milliarden-Gewinne und tausende Entlassungen).

Dieses kapitalistische System ist der Hintergrund für den massenhaften Zulauf zur Linkspartei, weil diese Mechanik keinem Arbeitnehmer vermittelbar ist, der sich total eingesetzt und sogar Lohnverzicht geübt hat, als es der Firma schlecht ging.

 

Konkurrenz belebt das Geschäft

 

Dieser Satz stimmte, solange es sich um gleiche Partner handelte z.B. einen zweiten Bäcker am Ort oder Maurer oder Kaufladen.

Sobald der eine oder der andere aber mit Mitteln von außerhalb des „Systems Ort“ daher kommt, gilt der Satz nicht mehr bzw. verschiebt sich von der lokalen auf die regionale oder nationale Ebene. Der örtliche Kaufladen geht eben ein, wenn eine Kaufhauskette einen Supermarkt auf die grüne Wiese setzt. Und der örtliche Bauunternehmer hat eben keine Chance mehr, wenn ihn sein Konkurrent weit unterbietet, weil dieser mit Gastarbeitern zu Dumpinglöhnen arbeitet. Gastarbeiter verdienen selbst bei Niedriglöhnen hier noch mehr als zu Hause in ihren Ländern.

Durch die große Mobilität (Auto, Bahn, Flugzeug) und durch das Zusammenwachsen zu größeren Verbünden (Europäische Union) hat sich die Konkurrenzsituation entscheidend verschärft. Gilt hier noch der Satz, dass sich „der Markt selber reguliert“ durch Angebot und Nachfrage? Die Antworten der Parteien sind hier sehr unterschiedlich. Unsere Regierung versucht hier staatlicherseits einzugreifen, d.h. den Markt sich nicht selbst zu überlassen: (a) soll ein Mindestlohn den Branchen, die dies wünschen, verordnet werden, so dass alle bei ihren Angeboten dieselbe Ausgangsbasis haben und die Arbeiter „ihres Lohnes wert sind“? (b) Wie lange soll das „Entsendegesetz“ gelten, dass Osteuropäer nicht ohne weiteres im Westen der EU arbeiten dürfen, mindestens nicht auf dem Lohnniveau ihres Heimatlandes?

Beides sind staatliche Eingriffe in den Markt, um die Schere nicht noch weiter auseinander gehen zu lassen, samt allen sozialpolitischen Konsequenzen (Arbeitslosigkeit).

Die Gegner bemängeln, dass durch solche Schutzmaßnahmen „der Markt“ gehindert werde, sich auf die veränderte Weltsituation einzustellen.

 

Es muss uns als Verbraucher aber klar sein, dass wir alle durch unser Kaufverhalten ständig dazu beitragen, das System der gnadenlosen Konkurrenz zu etablieren. Denn wer kauft denn noch im Kaufladen um die Ecke für 5-10% teurer ein, wenn er mit dem Auto in derselben Zeit im Supermarkt billiger einkaufen kann, mit größerer Auswahl und jeder Menge „Schnäppchen“. Wir schaffen erst das System, das uns quält.

Es ist jedem klar und der Öffentlichen Hand sogar vorgeschrieben, dass bei Ausschreibungen der billigste Anbieter genommen werden muss . Diese Praxis lässt die nötige Gewinnmarge der Betriebe aber gegen Null schrumpfen. Früher entschieden die Ortsansässigkeit und der Ruf des Betriebs bezüglich Qualität die Auswahl. Ja, wir schaffen selber das System, das wir beklagen.

 

Globalisierung

 

Die Welt ist ein Dorf. Das eben geschilderte Problem der Konkurrenz innerhalb Europas geht ja noch weiter. Die Wirtschaft (die Industrie) ist heute global aufgestellt: die Konkurrenz läuft auf Weltebene ab; jeder versucht noch billiger zu produzieren und verlagert seine Produktionsstätten von Ostdeutschland nach Rumänien, dann nach Vietnam und zum Schluss nach China. Was heißt das aber sozial vor Ort in diesen Ländern? Es heißt: unmenschlich lange Arbeitstage zu Hungerlöhnen, die es nötig machen, dass immer beide Partner arbeiten gehen müssen; es heißt weiter, dass wer arbeitslos wird, weil die Produktion weitergewandert ist, ins Bodenlose stürzt, denn das „soziale Netz“ ist eine Erfindung aus dem Geist christlicher Solidarität im europäischen Kulturkreis.

Die Krise zeigt, dass die Finanzmärkte nicht mehr nur national, sondern international, weltweit neue Regeln brauchen. Es muss zur Vermeidung weiterer Blasen-Krisen in der Zukunft um weniger Kurzfristdenken im ökonomischen Handeln gehen, als um mehr Nachhaltigkeit, Solidität und Solidarität! Weltweit!

 

Unser Herz

 

Wie schon gesagt: die Finanzkrise hat mit der Einstellung von uns allen zu tun – mit unserem Herzen. Uns wird in diesen Tagen der Spiegel von Gott vorgehalten, dass wir merken, wie sehr auch wir in diesem Streben nach mehr und mehr money mitschwimmen, wie wir – z.B. beim Opfern – geprägt sind von Verlustangst und Angst vor Mangel. Dies offenbart uns aber unser Gottesbild: Glauben als Sicherheit ist gut, Geld aber als Absicherung ist besser. Damit wird Geld zur Mitte des Vertrauens, tritt an die Stelle Gottes, wird zum Götzen. So meint es Paulus, wenn er sagt, Habsucht sei Götzendienst. (Kol 3,5; erhellend hierzu auch 1. Tim 6,9-11). Und Luther sagt: „…denn wo euer Herz ist, da ist euer Gott“.

 

 

Mammon

 

Dies bringt uns zu der Schlüsselfrage: Was ist Mammon eigentlich? Der biblische Befund ist eindeutig negativ, aber auch sehr kurz.

Wir finden Mammon als Begriff wörtlich nur in Matth 6,24 und Lk 16,9-13. In beiden Stellen spricht Jesus sowohl im Bildvergleich („zwei Herren dienen“) als auch im Gegenüber zur Person Gottes vom „Mammon“ personal.

Ich gehe deshalb davon aus, dass Mammon eine Person, ein Fürst aus dem Reich des Feindes ist, der Menschen hilft, ihre Unabhängigkeit von Gott auszuleben. Dieser Geist findet die Möglichkeit, in der sichtbaren Welt Strukturen zu bauen, die auf Habsucht, Gier und Machtwillen aufbauen. Diese versklaven die Mehrheit und führen sie in Armut, während wenige andere ein Leben im Überfluss führen und scheinbar die Welt regieren und doch nichts anderes als auch Sklaven Mammons sind. Aber dazu ist erschienen der Sohn Gottes, diesem Geist seine Macht zu nehmen und die Gefangenen freizumachen. So widerstand er selbst dieser Versuchung und zerbrach sie damit: Lk 4,5-8 „Und der Teufel führte ihn auf einen hohen Berg und zeigte ihm in einem Augenblick alle Reiche des Erdkreises. Und der Teufel sprach zu ihm: Ich will dir alle diese Gewalt und ihre Herrlichkeit geben; denn mir ist sie übergeben, und wem irgend ich will, gebe ich sie. Wenn du nun vor mir anbeten willst, sollen sie alle dein sein.“ Und Jesus antwortete ihm und sprach: Es steht geschrieben: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen".

 

Die Frage: “Soll ich wegen der Finanzkrise meine Aktien verkaufen und stattdessen Gold kaufen?“ ist nur eine Verlagerung, aber keine Lösung. Es gibt nichts in diesem Weltsystem, was unser Lebensvertrauen darauf rechtfertigt. Gott allein kann und will unser Lebensfundament sein. Wenn du alles Geld und deinen Besitz unter die Herrschaft Gottes stellst und ihm übergibst, dann wird er dich darin führen, was du damit tun sollst. Habsucht und Geiz wurzeln immer in dem Gefühl von Mangel und nicht in dem Wissen der göttlichen Versorgung und Liebe.

 

Vor dem Hintergrund, dass der Herr z.Zt. das Reich von Mammon offensichtlich erschüttert, sollten wir uns umso mehr beeilen, keine Verbindung mit den geistlichen Fundamenten dieses Systems zu haben.

 

Über diesem Punkt sollte jeder von uns wirklich Gott suchen: Wenn wir zum Teil dem System Mammon vertraut haben, ist es nötig, diese Allianz mit einer tiefen Buße und Vergebung (von Gott) zu beenden. Unsere materiellen Güter sollten nicht mehr länger ein Schutzwall gegen befürchtete Untreue Gottes sein. Bitte den Heiligen Geist, alle Wurzeln des Mammon in dir aufzudecken und dich davon freizumachen.

Frage dich: Misstraue ich der Versorgung Gottes? Weiß ich in der Tiefe meines Herzens, dass der Vater im Himmel mich liebt und deshalb auch mit allem versorgt, was ich brauche? Lebe ich irgendwo in Gottes-Unabhängigkeit? Vertraue ich auf mein Geld, meinen Arbeitgeber oder meine Kunden für meine Versorgung? Finden sich in meinem Lebensstil Anteile von Habsucht, Geiz oder Gier?

 

 

Darum lasset Euer Licht leuchten

 

Obwohl der Geist Mammon sich sehr stark in der Finanzwelt manifestiert, kann Gott uns so führen, dass wir gerade in der Wirtschaft und auch auf Finanzmärkten unser Geld verdienen und mit arbeiten. Dies ist durchaus möglich, denn es liegt doch an der Motivation unseres Herzens, an der Art und Weise, welches Reich wir mit unseren Handlungen repräsentieren und worauf wir uns im Endeffekt verlassen. Man darf sich nur nicht von den Werten Habsucht, Gier und Menschenverachtung gefangen nehmen lassen. Ein gutes biblisches Beispiel als Vorbild hierfür finden wir im Buch Daniel. Diese vier hebräischen Männer haben einem gottlosen System gedient und trotzdem nicht ihren Gott verraten, sondern Erlösung zu den Menschen und sogar teilweise dem System gebracht. In den Momenten der Konfrontation hat sich aber gezeigt, wem sie dient und wem sie gehört (Daniel 3-6).

 

Nach meiner Einschätzung ist es auch keine Lösung, uns aus „der Welt“ zurückzuziehen und ein Leben in Armut und Askese zu verbringen. Im Mittelalter gab es eine starke Tendenz, das Heil in der Flucht vor der Welt zu suchen und ins Kloster zu gehen. Man wollte nicht sündigen und deshalb wählte man ein Umfeld, das frei davon schien. Auch wenn ich den Ansatz verstehen kann, löst das doch nicht das Problem.

Jesus war ein Freund der Zöllner und Huren und war mitten in der Gesellschaft. Er ist dort mit jeder Versuchung konfrontiert worden, die es gibt. Und er hat alles überwunden und besiegte damit das System dieser Welt. Wir sollten es ihm gleich tun und unseren Platz in Gesellschaft und Wirtschaft einnehmen und versuchen, eine Quelle von Licht und Salz zu sein. Wenn unser Gewissen uns gebietet, bei bestimmten Dingen nicht mitzumachen, dann ist das etwas anderes. Genereller Rückzug aber ist keine Lösung.

Ich glaube, jetzt ist eine Zeit, in der wir als Christen eigentlich die Basisversuchungen von Geld und Macht überwunden haben sollten und deshalb dafür qualifiziert sein sollten, Verwalter von großer finanzieller Macht zu werden. Ein Grundsegen unseres Bundes mit Gott ist, dass er uns auf allen Gebieten segnet und wir in allem eine sehr gute Arbeit abliefern. Das führt in der Gesellschaft dazu, dass wir gut bezahlte und geschätzte Mitarbeiter werden bzw. wenn wir selbstständig sind, wollen unsere Kunden gute Leistung oder reelle Produkte sehen. Wer treu ist über wenigem, den wird der Herr über mehr setzen.

Da wir uns als Leib Christi in den letzten Jahrhunderten eher aus der Gesellschaft in das Ghetto unserer Gemeinden zurückgezogen haben, müssen wir diesen gesellschaftsbejahenden Lebens- und Arbeitsstil erst wieder erlernen. Jetzt ist die Zeit, dies wieder zu tun. Segen und Beförderung werden nicht lange auf sich warten lassen.

 

 

Schlussfolgerungen und praktische Ratschläge

 

Krisen und Erschütterungen helfen uns festzustellen, wo und worauf wir stehen. Wenn wir erschütterbar sind, heißt das immer, dass wir nicht ausschließlich auf den Grundlagen des Reiches Gottes stehen. Mir ist klar, dass es z.Zt. viele Menschen gibt, die ihre Altersvorsorge oder andere wichtige Finanzanlagen in Wertpapieren getätigt haben und die jetzt möglicherweise großen Verlusten ins Auge sehen müssen. Dies kann bei einigen tiefe Existenzängste verursachen. Die Lösung liegt immer in unserer Beziehung zu Gott. Wenn wir unsere Versorgung unter die Herrschaft Gottes stellen, werden wir erfahren, dass sein Frieden uns trägt und bestimmt. In letzter Instanz ist Gott für unser Leben verantwortlich, vorausgesetzt wir geben ihm die Herrschaft und vertrauen ihm. Dann kann er uns in allem segnen, was wir tun und haben. Wenn wir frei von Sorgen sind, ist das für unsere Mitmenschen ein Trost und ein Zeugnis für den Gott, der sorgt.

 

Für Gemeinden wäre es sinnvoll, eine Zeit des Gebets für die Krise zu nehmen und Gott für sein Handeln im Finanzsektor zu danken. Dieser soll wieder ein Gebiet der Dienerschaft und nicht des Herrschens werden. Proklamiert einen Neuanfang in Deutschland und in Europa. Außerdem sollten wir alle Gemeindeglieder segnen, die in der Finanzbranche arbeiten und den Geist der Weisheit bitten, auf sie zu kommen. Es sollte das Ziel jeder Gemeinde sein, möglichst viele Bereiche in der Gesellschaft mit Menschen zu besetzen, die unter Gottes Herrschaft stehen und seine Weisheit haben. Dadurch kommt die Erlösung Gottes nicht nur zu den Menschen, sondern auch zu den Strukturen dieser Welt.

Betet namentlich für die Unternehmen in eurer Region und segnet die Geschäftsleitungen mit Weisheit in dieser Krise und ebenso die Mitarbeiter. Vielleicht schreibt ihr ihnen sogar einen Brief und unterrichtet sie über eure Fürbitte und bittet um weitere Gebetsanliegen.

Um Gemeinde Jesu in die notwendige Reife zu kommen, ist es nötig, unsere Position zu Wirtschaft und Gesellschaft neu zu definieren. Diese sollte nah und identifikatorisch sein und nicht distanziert.

Bezüglich getätigter Investitionen sehe ich keinen Sinn, jetzt alles unter Wert zu verkaufen. Lieber Ruhe bewahren und auf die Führung Gottes vertrauen. Gleichzeitig sollten wir aus Glauben eher noch mal bewusst etwas ins Reich Gottes investieren, um die Armen zu unterstützen oder einen Auftrag Gottes zu ermöglichen. Jesus sagt, dass das Investitionen auf himmlische Konten seien.

 

Wir sollten gerade als Christen durch die Krise ermutigt sein, Verwalterschaft über die Reichtümer der Nationen zu begehren. Dies wird aber nicht kommen, wenn wir danach aus falschen Motiven trachten, sondern wenn wir das Reich Gottes bauen und es auch auf Gottes Art tun wollen. Dann wird der Herr selbst uns die Tür zu den Entscheidungspositionen in der Gesellschaft öffnen. Wie alles im Reich Gottes kommt auch dies durch glaubensvolles betendes Begehren zustande.

 

Michael Schiffmann

 

 

 

GEBET

 

•  Dank und Anbetung dem Gott, der alle Welt in seinen Händen hält, dem alle Reichtümer dieser Welt gehören, der Herr ist über alle Herren und Herrschaften der sichtbaren und unsichtbaren Welt: IHM sei die Ehre in alle Ewigkeit.

•  Er setzt die Gefangenen Mammons frei, sobald sie unter seine Herrschaft treten – auch langjährige Christen; auch die sehr von Angst vor Mangel Geplagten; auch die Steinreichen; auch die Steuerbetrüger.

•  Gebet für alle in hoher Verantwortung Stehenden in Wirtschaft, Banken und Börsen. Besonders für die Christen dort in Entscheidungspositionen.

•  Gebet um Mut für alle Christen, sich bewusst in ihrer gesellschaftlichen Umgebung einzubringen: kompetent-heiter-wertebewusst.

•  Gebet für die Betriebe in unserem Ort und besonders für die uns dort bekannten Personen vom Betriebsleiter bis zum Praktikanten.

•  Bitte für die Reichen, dass sie ihr Herz nicht an ihren Reichtum hängen, sondern frei, ganz frei werden,
- ihr Geld treu, aber frei von Habgier und Geiz zu verwalten
- reich zu werden durch teilen.

•  Dank für alle Offenlegung von Missständen und Ungerechtigkeiten und Korruptionen. Bitte um neue, gerechtere Strukturen, und um mutige Manager, für die die Mitarbeiter mehr zählen als die Aktionäre.

•  Bitte um das Wachsen von neuem Vertrauen zwischen Banken, Kunden, Wirtschaft und den Banken untereinander. Bitte um Verhinderung einer Rezession durch neues Vertrauen.

•  Bewusster Kampf der Politiker gegen das immer weitere Sich-Öffnen der Schere der sozialen Ungleichheit zwischen Arm und Reich in unserem Land.

•  Positive Auswirkungen der globalen Finanzkrise auf die World Trade Organisation (WTO) und die Doha-Entwicklungsagenda: Gebet um einen gerechten Handel zwischen den Staaten der Nordhalbkugel und der Südhalbkugel, d.h. dass das postkoloniale Verhalten der reichen Industrienationen gegenüber den Schwellen- und den armen Ländern sich ändert.

 

Ortwin Schweitzer

 

 

 

Quellen:

Michael Schiffmann berät mit seiner Firma Schiffmann Consulting Führungskräfte, mittelständische Unternehmen und gemeinnützige Einrichtungen im In- und Ausland. Er hält Seminare u.a. zu den Themen

Change Management und Team- und Organisationsentwicklung. Als Unternehmer verbindet er Reich-Gottes Theologie, gesellschaftliche Relevanz und prophetische Einsichten zu praxisbezogenen Konzepten.

Sein Anliegen ist es, Christen als Salz und Licht in die Mitte der Gesellschaft zurückzuführen. Kontakt: office@schiffmann-consulting.de

Ein regelmäßiger Europagebetsrundbrief von Michael Schiffmann kann bezogen werden über: office@touchthenations.org

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung 16.9./23.10.08

Rheinischer Merkur 23.10.08

Dr. D. Bauer, Kredikrise-Finanzkrise-Vertrauenenskrise. Beitrag zum Kongress christlicher Führungskräfte

Siegfried Böhringer, Über die Innenseite des zusammenbrechenden Casino-Kapitalismus.