DIE POLITISCHE SEITE

Mai und Juni 2007

Ehe und Familie –

in der Spannung zwischen Demoskopie, Soziologie und Ökonomie

Von allen Bundesregierungen der vergangen Jahrzehnte wurde Familienpolitik als „politische Peanuts“ behandelt – ein kleines Ressort. Dies hat sich schlagartig geändert. Familienpolitik ist zu einem der zentralen Politikfelder aufgestiegen und alle Parteien sind bemüht, als Förderer der Familie zu erscheinen.

Warum ist das so? Und was wird unter „Familie“ verstanden?

Die strategische Aufgabenstellung

Der Staat d.h. unsere Republik befindet sich in folgender Situation:

•  Es werden immer weniger Kinder geboren. Frage: Was muss geschehen, dass wieder mehr Kinder geboren werden?

•  Die deutsche Wirtschaft lebt von ihrem Ansehen im Ausland: Made in Germany d.h. es braucht Fachkräfte zur Qualitätssicherung weiterhin. Frage: Woher in Zukunft die Fachkräfte nehmen bei abnehmender Bevölkerungszahl?

•  Eine Errungenschaft unserer hochzivilisierten Kultur ist seit etwa 100 Jahren die berufliche Ausbildung von Mädchen; so gut wie jeder Beruf steht ihnen heute offen. Sie sind die bestausgebildete Frauengeneration, die es je gab.

Dies sind die Koordinaten, die Politik im Blick haben muss und aus denen politisches Handeln für die Zukunft unseres Landes entwickelt werden muss. Auch Familienpolitik.

War Familienpolitik in den Nachkriegsjahrzehnten geprägt vom Bild der Frau als Mutter und von der Frage nach dem Kindeswohl, so hat sie sich heute gerade im Blick auf diese beiden Themen mit dem Wunsch der jüngeren Frauen, neben den Kindern auch den erlernten Beruf ausüben zu können, auseinanderzusetzen; und ebenso mit der volkswirtschaftlichen Notwendigkeit eines zunehmenden Fachkräftemangels, der danach ruft; „Mütter, kommt zurück!“ (F.A.Z.) Die Familienministerin Ursula von der Leyen hat erkannt: „Dass die Frauen in der Zukunft arbeiten gehen werden, ist keine Frage; die Frage ist, ob sie noch Kinder kriegen.“

Das Setting für Familienpolitik in unserer Kultur hat sich somit signifikant verändert. Niemand wird wohl die Ausbildung der Mädchen wieder abschaffen wollen und auch der Arbeitskräftemangel wird gerade in einer boomenden Wirtschaft immer spürbarer. Die strategische Zukunftsfrage der Familienpolitik heute heißt also:

Wie lassen sich die nie aufgebbaren Werte von Mutterschaft und von Kindeswohl verbinden mit den neuen Werten von Berufserlernung bzw. – tätigkeit und von Erhaltung des volkswirtschaftlichen Niveaus .

Die Gefahr der Familienpolitik heute besteht darin, die neuen Werte den bisherigen Werten vorzuordnen. Dies kommt zum Ausdruck in dem neuen „Elterngeld“, das beruftätige Frauen und da wieder die hochqualifizierten bevorzugt und Mütter, die etwa mit drei Kindern oder mehr ganz zu Hause geblieben sind als Vollzeitmütter, mit 300,- EURO gleich wie die Arbeitslosen (!) abspeist. Ebenso ist die Erweiterung des „Krippen“-angebots zweischneidig: einerseits begrüßenswert für Mütter, für die Berufstätigkeit alternativlos nötig ist; andererseits ist aber definitiv vom Kindeswohl her wissenschaftlich erwiesen, dass Kinder in den Jahren 0 – 3 eine feste Bezugsperson zur Entwicklung ihrer Persönlichkeit brauchen. Vom Ansatz her ist das Krippenkonzept aber von der Arbeitstelle bzw. von dem Wunsch oder der Not der Mutter her entwickelt und nicht vom Kind her. Es kann dem Kindeswohl aber unter bestimmten Rahmenbedingungen angenähert werden. (Alter des Kindes, Dauer der Abwesenheit, Größe der Gruppe, Qualität der Erzieher).

Das Bild der Mutter

Tiefer wirksam in unserer Kultur als die drei oben genannten Veränderungen ist aber die Veränderung im Bild von der Frau als Mutter.

Jeder Mensch hatte und hat eine Mutter. Sie war die Spenderin seines Lebens und Hüterin seiner ersten Jahre. Sie war sein erstes Gegenüber und das Maß seiner Beziehungsfähigkeit. Alle seine Beziehungsfähigkeit heute hat er in der Beziehung zu ihr entwickelt. Sie hat Zeit in ihn investiert. Es gilt immer noch der alte Spruch: „Die Hand, die die Wiege bewegt, bewegt die Welt“, weil jeder Mensch das Tiefste von seiner Mutter empfangen hat.

Nun wurde unserer Kultur aber durch die zunehmende Emanzipationsbewegung der Frauen und durch die Kultur umstürzende Bewegung der „68ger“ ein neues Bild von der Frau „eingebläut“.

Plötzlich war die lebenslange Ehe ein Zwangsinstitut, das man zerbrechen musste („Wer zwei Mal mit derselben pennt, gehört schon zum Establishment“). Die Frau, die „nur“ Hausfrau war, wurde abgewertet als „Heimchen am Herd“, für „Kinder – Küche – Kirche“ abgestellt oder gar als „Gebärmaschine“ diffamiert. Welche junge Frau will das sein.

Und dennoch wünscht sich der Großteil der jungen Frauen Kinder, möchte Mutter werden. Aber was fehlt, damit eine Frau mehrere Kinder haben möchte – und da geht es dann nicht um eine „Babypause“, sondern um Jahre des Lebens – das ist die Wiederherstellung der Würde der Mutter. Dies muss von der Politik ebenso gewollt und gefördert werden, wie von der Wirtschaft, vor allem aber von den Medien. Wenn die Politik nur die Babypause überbrückt, rechnet sie offenbar nicht mit mehr als ein oder zwei Kindern. Wenn Vollzeitmütter beim Elterngeld Arbeitslos eingestuft werden und ihre Jahre Erziehungsarbeit für die Rente mit drei Jahren pro Kind eingestuft werden, dann darf man sich nicht wundern, wenn die Würde der Mutterschaft nicht mehr gesehen wird. Diese ist aber die emotionale Grundlage dafür, dass in Deutschland wieder Kinder geboren werden und Kinderfreude herrscht.

Man kann auch unter den neuen Rahmenbedingungen und gerade da, der Mutterschaft der Frauen wieder einen Eigenwert geben. Erst wenn wir das Klischee vom „Heimchen am Herd“ radikal aus unserer Kultur wieder ausgeschieden haben, werden junge Frauen sich trauen, ihren Wunsch nach Mutterschaft – auch mit mehreren Kindern – zu leben. Das Grundgesetz erwähnt die Mutterschaft betont extra im Artikel 6 neben Ehe und Familie: „Jede Mutter hat Anspruch auf den Schutz und die Fürsorge der Gemeinschaft“ (Absatz 4). Hier wird Mutterschaft als ein eigenes Rechtsgut gesehen und hervorgehoben.

Die Frage einer zukunftsorientierten Familienpolitik, die das Überleben unseres Volkes zum Ziel hat, ist: bauen wir Familien um die Arbeit herum oder ermöglichen wir Arbeit für Familien. „Wir brauchen in unserem Land familiengerechte Arbeitsplätze und nicht arbeitsgerechte Familien“ (Hartmut Steeb, DEA).

Was ist „Familie“?

Neben die qualifizierte Ausbildung von Frauen und Mädchen, sowie den Fachkräftebedarf der Wirtschaft trat unvermerkt, dann aber immer deutlicher eine dritte Entwicklung, die das Bild von dem, was Familie ist, veränderte. Gemeint ist die zunehmende Zahl an Scheidungen, die alleinerziehende Mütter oder Väter hinterlässt; dazu die zunehmende Zahl von eheähnlichen Verbindungen mit gemeinsamer Wohnung. Dazu kommt bei der Wiederheirat – zumeist mit einem Partner in ähnlicher Situation – dass Modell der Patchwork-Familie. Seit August 2001 versuchen auch gleichgeschlechtliche Paare als eingetragene Lebenspartnerschaften sich als „Ehepaar“ in der Gesellschaft zu etablieren und durch Adoption sich als „Familie“ auszuweisen (was bisher nicht gelungen ist). Was ist heute „Familie“?

1. Das Grundgesetz

Das Grundgesetz (GG) Artikel 6 legt für die Familienpolitik dieser Republik fest:

•  „Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutz der staatlichen Ordnung“.

•  „Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht“.

Es muss heute betont werden, dass das GG hier unter Ehe die Verbindung von einem Mann und einer Frau meint, nicht die Verbindung von Mann und Mann. Der Bundesgerichtshof hat dies unter Az: IV ZR 267/04 erst im Februar 2007 bestätigt, indem er die Klage eines Homo-Paares mit Hinweis auf das Grundgesetz abwies mit der Begründung: „Ehe darf im Hinblick auf Fortpflanzung und Erziehung eigenen Nachwuchses, einem für die Zukunft der Gesellschaft wesentlichen Anliegen, bevorzugt werden“. Dies sei keine Diskriminierung, sondern lediglich eine Feststellung zum Familienstand.

Diese Verbindung von Mann und Frau wird von beiden Ehepartnern als eine lebenslange Verantwortungsgemeinschaft angesehen bis hinein ins Finanzielle. Die Ehe stellt nicht nur dem Kirchen-, sondern auch dem Zivilrecht nach ein Bündnis auf Dauer dar, auf das sich beide Partner zu Recht verlassen können müssen.

Dies ist nicht nur religiös, sondern auch staatlich anerkannt die Grundform von Ehe und Familie. Es ist bedrückend wie – ebenfalls seit den 68gern – diese Grundform in Verruf geraten ist z.B. mit „Heile Welt“, „Hausfrauenehe“. Auch die heute im Sprachgebrauch üblichen Adjektive für dieses Familienmodell zeigen die Verlegenheit, diese Form von Familie angemessen zu benennen: „traditionell“, „klassisch“, „konservativ“. All diese Bezeichnungen haftet ein „Gschmäckle“ an in Richtung „überholt“. Dabei hat sich das Grundgesetzt in nichts geändert, weshalb die einzig angemessene Bezeichnung für dies Form von Familie: „Grundform“ ist.

Wie in der Biologie es von der Grundform abgeleitete Formvarianten gibt, so auch in der Soziologie der Familie.

Darum sei der alleinerziehenden Mutter oder auch der Patchwork-Familie oder auch dem kinderlosen Ehepaar (auf ganz anderer Ebene) gerne der Begriff „Familie“ zugeordnet, wobei aber klar bleiben muss, was Grundform und was die – oft unter Schmerzen gelebten – Nebenformen sind.

Aber eben dies verwischt sich im Moment. Durch die große Zahl der Scheidungen, der Alleinerziehenden, der neu entstehenden Patchwork-Familien und der eheähnlichen Verbindungen ist die Politik dabei, „Familie“ neu zu definieren. Sie wird nicht mehr von der Partnerschaft der Ehe her definiert, sondern von den Kindern her.

2. Definition der Regierungsparteien

So definiert die SPD „Familie“ heute: „Familie ist da, wo Kinder sind“. Die CDU: „Familie ist da, wo Erwachsene Verantwortung für Kinder und Kinder Verantwortung für Erwachsene übernehmen“.

Die im Grundgesetz selbstverständliche Verbindung von „Familie“ mit „Ehe“ wird von den beiden großen Parteien aufgegeben. Konsequenterweise wird darum jetzt auch eine Erweiterung des Ehegattensplitting zum Familiensplitting erwogen. Die Ehe wird damit stillschweigend zum Auslaufmodell erklärt. Hatte früher die Gesellschaft eine Ehe erhaltende Kraft, wird durch solche Feststellungen der Ehe als Voraussetzung für stabile Familien vollends der Boden entzogen. Statt mit aller Macht etwa durch Ehearbeit jeder Art die lebenslangen Partnerschaften zu stärken, wird nichts getan und durch solche Formulierungen der Zerfall der Ehe sogar noch beschleunigt. Von der Familiendefinition der Politik bis zur Kondomwerbung scheint sich die deutsche Gesellschaft von der Ehe als einem Treueverhältnis auf Lebenszeit, auf das sich beide Partner verlassen dürfen, verabschiedet zu haben, obwohl es als Wunsch und Ideal in aller Herzen lebendig ist. Am ehesten hält von den im Bundestag vertretenen Parteien die CSU noch an der Ehe als Basis der Familie fest. In einer Neufassung des Parteiprogramms wird am Leitbild von Ehe und Familie explizit festgehalten als der lebenslangen, verlässlichen Verantwortungsgemeinschaft von Frau und Mann. Ihr komme ein hoher Wert zu. Es wird dann aber darauf verwiesen, dass dieses Ideal oft nicht zu erreichen sei, und es wird dann von „ganz unterschiedlichen Strukturen“ gesprochen, in denen partnerschaftliche Lebensentwürfe auch gelingen könnten.

Es ist berechtigt, die Varianten von Familie in den Blick zu nehmen, ja, das muss man aber nur, wenn man sie auf die Grundform bezieht. Heute aber geschieht das Umgekehrte: die Varianten werden zur Norm und das Norm-ale wird zur Ausnahme gemacht, alles schön überdeckt mit dem Thema „Kind“. Aber jeder weiß: die lebenslange Ehe ist und bleibt der beste Raum zur Erzeugung und Erziehung von Kindern. Partnerschaft trägt Elternschaft – eine uralte Erkenntnis der Eheberatung.

Ehe und Staat

Ehe verlangt Bindungskraft, emotionalen Durchhaltewillen und erntet dafür nach jeder bewältigten Krise, Person- und Partnerschaftsreifung. Dessen gehen „Wohngemeinschaften“ verlustig, weil über ihnen ständig das Damoklesschwert hängt: wenn es nicht mehr klappt, gehen wir auseinander.

Kinder lernen von ihren Eltern: Bindungskraft auch bei Krisen oder Bindungsbruch und dann Scheidung. Da annähernd die Hälfte der Ehen heute geschieden wird, rollt in der kommenden Generation eine sich weiter vergrößernde Lawine der Bindungsgestörten auf uns zu, die sich in der übernächsten Generation noch einmal potenziert.

Es ist nicht Aufgabe des Staates in das Privatleben der Bürger einzugreifen. Aber es ist definitiv seine Aufgabe, Rahmenbedingungen zu setzen und dadurch gesellschaftliche Tendenzen zu verstärken und andere zu dämpfen. Die Regierungen der letzten 10 bis 15 Jahre machen den Eindruck, dass sie nicht mehr wirklich die Ehe als Grundlage von Familie im Sinn des Grundgesetzes verteidigen würden, sondern dass sie resigniert sich anpassen, statt gegenzusteuern. Wer aber die Ehe zerfallen lässt, der lässt den Staat zerfallen.

Dabei wäre es so einfach, die Ehe auch bei Familiengesetzen zu erwähnen und Familienförderung in besonderem Maße den Familien zukommen zu lassen, die in einer verbindlichen Ehe gründen; ebenso den Familien, deren Ehe zerbrochen ist; und den Familien, die sich zu einer neuen Ehe entschlossen haben (Patchwork-Familien).

Rausfallen würden dadurch nur die „Ehen“ ohne Trauschein. Und warum sollten sie unterstützt werden, wo sie doch gesellschaftlich keine Stabilität einbringen wollen und zumeist auch keine Kinder haben?

Die Literatur über das Thema „Familie“ ist endlos. Ebenso gibt es viele, interessante Umfragen mit empirischem Zahlenmaterial. Vieles davon habe ich gelesen (siehe Literaturverzeichnis), habe mich aber entschlossen, in diesem Artikel nur spärlich davon Gebrauch zu machen. Es kam mir darauf an, den Duktus der Gedanken dadurch klarer zu machen.


GEBET

•  Wir danken Gott für seine guten Grundordnungen des Lebens in Ehe und Familie.

•  Wir bitten für alle, die darin leben, dass sie einander wohltun und sich wohlfühlen (Eltern und Kinder)und dass sie zueinander stehen auch in schweren Zeiten (Krisen, Krankheit, Pflege Dritter).

•  Wir beten um Schutz für die Ehen, um Treue und den Lohn der Treue in immer tieferem Vertrauen. Wir beten um einen Ermutigungseffekt solcher Familien für die eigenen Kinder und deren Freunde.

•  Wir beten um alle Ehen, die in der Krise sind, dass sie gute Berater finden und auch die Männer bereit sind, sich zu öffnen.

•  Wir beten für die Verletzten, Ehepartner und Kinder, in der Ehe und nach dem Abbruch, der Scheidung; wir beten für alle Alleinerziehenden.

•  Lasst uns beten für alle, die auf dem Weg in eine zweite Ehe sind; für alle Patchwork-Familien um die Gnade des Zusammenfindens.

•  Wir beten für die Singles, dass sie sich nicht – auch nicht in „Torschlusspanik“ – in falsche Beziehungen verstricken und nicht ihre Körper und ihr Gespür für das Richtige über Bord werfen. Lasst uns beten, dass sich die Richtigen finden.
Wir wollen beten für unsere Jugendlichen mit ihrer Sehnsucht nach Liebe und ihrer Desorientierung, wie man eine Freundschaft lebt. Betet für die vielen ungewollten Schwangerschaften.

•  Lasst uns beten für die Noch-Kinderlosen, dass sie den Mut finden, jetzt ein Kind zu zeugen (oder mehrere); dass die nicht verzagen, bei denen es bisher noch nicht „geklappt“ hat; dass auch die ein erfülltes Leben führen, denen bleibend Kinder versagt sind. Lasst und besonders auch beten für die Eltern mit Adoptivkindern.

•  Lasst uns beten für alle „Ehen ohne Trauschein“, dass Sie sich trauen, sich zu trauen; dass sie ihre großen Ängste überwinden können.

• Lasst uns beten für eine große spürbare neue Freude an Kindern, überall im Land. Und dass uns wieder Kinder geboren werden, viele, viele – „wie der Tau aus der Morgenröte“.
Wir tun Buße über allem, was Kindersegen zurückhält über unserem Land.

• Lasst uns beten für die Ehen und Familien unserer Politiker; denn nur Politiker mit guten Ehen und mehreren Kindern können gute Gesetze für Ehen und Familien machen (Es kann doch keiner von seiner Biographie absehen). Die Zahl der zerbrochenen Ehen und Familien ist unter den Politikern besonders hoch.

• Lasst uns beten für Gesetze, die endlich Familien (aller Art) mit Kindern echt unterstützen bzw. entlasten, auch bei den indirekten Steuern.

• Wir wollen beten, dass das Gesetz mit dem Elterngeld modifiziert wird; und dass echte (=finanzielle) Gleichstellung erfolgt für Eltern, die die Krippe nicht in Anspruch nehmen, mit denen, die dies tun.

• Lasst uns beten um Gleichstellung von Familienarbeit und Berufsarbeit, für eine neue gesellschaftliche Wertschätzung der Mutter und für eine höhere Anrechnung der Erziehungszeit der Vollzeitmütter mit mehreren Kindern für ihre Rente.

Ortwin Schweitzer


Quellen:

F.A.Z.: 28.1.06/14.2.06/18.4.06/11.5.06/24.8.06/24.10.06/10.2.07/1.3.07/3.3.07/12.3.07/14.4.07/16.4.07/18.4.07/

Rheinischer Merkur: Nr. 10/12/13/16,2007

Institut für Demoskopie Allensbach, Gravierende Unterschiede des gesellschaftliche Klimas – ein deutsch-französischer Vergleich

Bündnis Ehe und Familie, „Kinder sind klasse!“

Deutsche Ev. Allianz, Familienpolitik der jetzigen Bundesregierung. Erziehungsgeld, Elterngeld, Krippenplätze, 2007

family Nr. 4/2006

Familiennetzwerk Deutschland, Pressemitteilung – Krippenbedarf, vom 31.3.2007

tagesschau.de Interview mit Jürgen Borchert, Familien werden ins Elend geknüppelt.

Württembergische Landessynode, Zukunftsmodell Familie – 9 Thesen. Entschließung der Landessynode vom 8. Juli 2005

Persönliche Mitteilung u.a.

  1. Das Maß an Arbeit nimmt zu – die Zeit nicht. Aus diesem Grund kommt diese Politische Seite erst jetzt Mitte des Monats. Ich bitte sehr um Entschuldigung. Ich bin aber im Angesichts dieses Monats nicht sicher, ob es mir für die nächste Nummer besser geht. Attempo – ich versuche, es bis Mitte Juni zu schaffen. Wahrscheinlich „Europa“, da Ende Juni die Ratspräsidentschaft unserer Kanzlerin endet.
  2. Falls Sie aus dieser Politischen Seite heraus den Impuls verspüren, Angela Merkel oder Ursula von der Leyen einen Brief/Mail zu schreiben – tun Sie das (Adresse siehe unten). Die langsame Aufweichung und Trendwende weg vom Grundgesetz bzw. von den biblischen Grundlagen, ist spürbar. Hier braucht es Mahner bzw. Ermutigung.
  3. Beachten Sie bitte die Internetseite der ersten deutschen GeKo in Friedrichroda/Thüringen. Was das ist? Nun, schauen Sie einfach nach.

 

Bundeskanzlerin

Angela Merkel
Willy-Brandt-Straße 1
10557 Berlin

Telefon (IVBB): +49 1888 400-0

Fax (IVBB): +49 1888 4002357
E-Mail: poststelle@bk.bund.de

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Ursula von der Leyen

Alexanderplatz 6
10178 Berlin
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Telefax: 01888 555-0
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